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Neuer Waltz-Film: Kritiker kaum begeistert (höchstens von Waltz)

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Neuer Waltz-Film: Kritiker kaum begeistert (höchstens von Waltz)

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Stars in der Manege einmal anders: der sonst als Vampir bekannte Robert Pattinson, dazu die Oscargewinner Christoph Waltz und Reese Witherspoon sowie eine Elefantin.

“Wasser für die Elefanten” ist in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz seit letzter Woche in den Kinos: Junger Mann kommt in einen Zirkus, es reift ein Techtelmechtel mit der Frau des Direktors (beide sprechen polnisch, ebenso die Elefantin), der – ohnehin ein rechter Fiesling – wird mächtig sauer.

Etliche Kritiker im deutschsprachigen Raum sind sich ziemlich einig – nur in der Wortwahl schwanken sie etwas, zwischen “langatmigem Schmus” (Oberösterreichische Nachrichten) oder einer “tranigen Verfilmung” einer Handlung so lahm “wie ein alter Zirkusgaul” (Neue Osnabrücker Zeitung).

Zumindest kann Christoph Waltz mit seiner Hollywoodkarriere seit den “Inglorious Basterds” zufrieden sein: “Ich kann mir quasi unter den besten Sachen das aussuchen”, sagt er, “was mich am meisten interessiert.” Sein Regisseur Francis Lawrence lobt Waltz ebenfalls sehr: Es sei toll, mit ihm zu arbeiten.

Für Teenieschwarm Pattinson kaufen viele natürlich trotzdem eine Kinokarte: In den USA kam “Wasser für die Elefanten” am Eröffnungswochenende zu Ostern auf Platz drei. Patinson hat es ebenfalls gefallen, mit den anderen beiden zusammenzuarbeiten, sagt er – von den Besten zu lernen, um selbst besser zu werden.

Aber die Kritiker haben auch Positives entdeckt: so etwa eine “stille Heldin, die einem zu Herzen geht” (Süddeutsche Zeitung) – die Elefantin.