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Weinen in Pakistan, Wachen in den USA

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Weinen in Pakistan, Wachen in den USA

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In Karatschi in Pakistan haben sich mehr als tausend Menschen versammelt, um für Osama bin Laden zu beten und um eine Totenwache zu halten. Viele weinten, andere riefen Slogans wie “Das Blut von Osama bringt Revolution.”

Eine US-Eliteeinheit hatte Osama bin Laden, den Chef des Terror-Netzwerkes Al-Kaida, in der Nacht zum Montag in einer Blitzaktion in Pakistan aufgespürt, erschossen und anschließend auf See bestattet.

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Omar Bakri, islamischer Geistlicher im Libanon – er darf nicht nach Großbritannien einreisen:

“Sie haben versucht, die Moslems zu erniedrigen, indem sie den Körper von Scheich Osama bin Laden ins Meer geworfen haben. Im Islam gilt das als direkter Angriff auf Allah. Deswegen erwarte ich heftige Reaktionen von Al-Kaida und von ihren Unterstützern.”

Nach dem Tod bin Ladens wurden vor allem in den USA die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

Vor der New Yorker U-Bahn wurden Taschen kontrolliert, die Polizei zeigte in der Stadt und an den Flughäfen bewaffnet Präsenz.

In Deutschland würden sensible Orte nur vereinzelt stärker bewacht, so das Innenministerium, vor allem US-Einrichtungen.