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Anschläge von London: Keine Versäumnisse der Einsatzkräfte

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Anschläge von London: Keine Versäumnisse der Einsatzkräfte

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Eine Rechtsmedizinerin in London hat die Opfer der Bombenanschläge vom Juli 2005 als zwar ungerechtfertigt, gleichzeitig aber unvermeidlich bezeichnet. Am 7. Juli 2005 waren bei der Explosion mehrerer Bomben insgesamt 56 Menschen getötet worden, unter ihnen auch die drei Attentäter. Heather Hallett hatte mehr als fünf Monate lang Vorwürfe untersucht, wonach Versäumnisse der Einsatzkräfte den Tod der Menschen mit herbeigeführt hätten. Für eine derartige Annahme gebe es keine Anhaltspunkte, sagte sie nun. Keines der Opfer hätte bei einem schnelleren Handeln der Rettungskräfte überlebt; es gebe keine Hinweise darauf, dass Fehler einer Organisation oder eines Einzelnen für die Todesfälle mitverantwortlich seien.

Zahlreiche Angehörige der Opfer des damaligen Attentats hatten eine öffentliche Untersuchung gefordert, um festzustellen, ob es Versäumnisse auf seiten der Polizei oder des britischen Geheimdiensts gegeben habe.