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Schäden nun an Japans größtem AKW

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Schäden nun an Japans größtem AKW

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In Japan hat es neben der Havarie im AKW Fukushima auch Erdbeben-Schäden in der weltgrößten Anlage in Kashiwazaki-Kariwa gegeben.

Dort gab es einen Defekt im Kühlsystem. Ein Ventil des Kraftwerks an der japanischen Westküste habe nicht funktioniert, wurde der Betreiber Tepco zitiert.

In der aus sieben Reaktoren bestehenden

weltgrößten Atomanlage hatte es bereits 2007 nach einem Beben folgenschwere Störfälle gegeben.

Unterdessen haben Arbeiter gestern erstmals nach dem Beben vor knapp zwei Monaten das stark verstrahlte Gebäude von Reaktor 1 im zerstörten Atomkraftwerk Fukushima Eins betreten.

Ziel der Aktion sei es gewesen, das Kühlsystem wieder in Gang zu bringen. Ausgestattet mit Schutzmasken und Spezialanzügen sollten die Arbeiter zunächst Filter für die radioaktive Luft einbauen.

Mit den Filtern soll die radioaktive Belastung im Gebäude so weit gesenkt werden, dass längere Einsätze möglich sind – dann am Kühlsystem.