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Streiks gegen Einsparungen


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Streiks gegen Einsparungen

Das milliardenschwere Rettungspaket für Portugal hat seinen Preis: harte Einsparungen in nahezu allen Bereichen. Das wollen die Portugiesen nicht hinnehmen. Deshalb traten Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes in den Streik. Auf Gehaltserhöhungen müssen sie künftig verzichten.

Laut Gewerkschaftsangaben beteiligten sich rund 60 Prozent. Der Ausstand behinderte unter anderem die Arbeit in den Krankenhäusern.

Ein Angestellter erklärte: “Der Streik löst kein Problem, die Menschen müssen dafür gradestehen, wir können dem nicht entkommen.” Ein anderer Portugiese sagte: “Die Gewerkschaften, es ist ihre Rolle überall auf der ganzen Welt. Die müssen dagegen angehen. Sie müssen ihre Verantwortung übernehmen.”

Die Portugiesen müssen sich auf harte Zeiten einstellen: Nahezu alle Steuern werden erhöht – so die Mehrwertsteuer, außerdem steigen die Abgaben auf Tabak, Autos und Immobilien. Zudem wird das Arbeitslosengeld gekürzt. Die öffentliche Gesundheitsversorgung wird ebenso wie die Bildung teurer.

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