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Ungewissheit über mögliche Leichenbergung nach Air-France-Absturz

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Ungewissheit über mögliche Leichenbergung nach Air-France-Absturz

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Nach der Entdeckung des Air-France-Flugzeugwracks im Atlantik ist nun die erste Leiche geborgen worden. Ob noch weitere Tote aus viertausend

Meter Tiefe vom Meeresgrund geholt werden können

und auch sollen, ist unklar.

Die Hinterbliebenen stellt diese Aussicht oft vor neue Probleme, fast zwei Jahre nach dem Unglück. Manche wollen das gar nicht, andere schon.

Von einer gewissen Erleichterung spricht Nelson Marinho, der Vorsitzende des Hinterbliebenverbandes in Brasilien: Schließlich sei damit jetzt eine Beisetzung möglich.

Weit über zweihundert Menschen kamen bei dem Absturz im Juni 2009 ums Leben. Fünfzig Leichen wurden damals aus dem Meer geborgen; alle anderen sind in der Tiefe. Dabei solle es am besten auch bleiben, meint die französische Verlobte eines Opfers: Das sei ja auch eine Grabstätte und ein Gedenkort für alle Betroffenen.

Der Grund für den Absturz auf dem damaligen Flug von Brasilien nach Frankreich ist immer noch unbekannt. Inzwischen sind aber die Flugschreiber gefunden worden, die Aufklärung bringen könnten.