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Unterstützung für Rebellen

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Im Libyenkonflikt ist es erneut zu Mörserbeschuss tunesischen Territoriums durch Gadaffi-Truppen gekommen.

Mehrere Dutzend Granaten schlugen nahe der Stadt Dehiba ein, in die zahlreiche libysche Rebellen mit ihren Familien flüchteten.

Ob der Beschuss gezielt den Flüchtlingen galt oder zufällig tunesischen Boden traf war unklar.

Besonders im Westen Libyens kommt es wieder verstärkt zu Kampfhandlungen regimetreuer Streitkräfte gegen die Rebellen.

Angesichts der andauernden Kämpfe hat die internationale Libyen-Kontaktgruppe beschlossen, ihren Druck auf Tripolis politisch, militärisch und wirtschaftlich zu erhöhen.

Hierzu verständigten sich die Außenminister aus mehr als 20 Ländern in Rom über die Einrichtung eines Hilfsfonds zur finanziellen Unterstützung der Gaddafi-Gegner.

In den geplanten Treuhand-Fonds soll Geld aus dem Vermögen von Machthaber Muammar al-Gaddafi einfließen, das im Ausland eingefroren wurde.

Ein Sprecher der libyschen Regierung bezeichnete die Freigabe der Gelder an die Rebellen als einen illegalen Akt, eine Art Piraterie:“It’s like piracy in the high seas”