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Schiffbruch vor Lampedusa

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Schiffbruch vor Lampedusa

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Ein Boot mit 500 Flüchtlingen an Bord hat vor der süditalienischen Insel Lampedusa Schiffbruch erlitten.

Wie italienische Medien berichteten, kam das bereits von der italienischen Küstenwache begleitete Schiff in der Nacht vom Kurs ab und fuhr auf einen Felsen in der Nähe des Hafens.

An Bord sei daraufhin Panik ausgebrochen.

Viele der Flüchtlinge – darunter auch Frauen und Kinder – seien ins Wasser gesprungen.

Entgegen ersten Berichten konnte die Küstenwache jedoch alle retten, hieß es.

Der Flüchtlingsstrom von Nordafrika nach Süditalien reißt nicht ab: so erreichte in der Nacht neben den 500 Schiffbrüchigen ein weiteres Boot mit 800 Menschen die Insel.

Bereits am Freitag war Boot mit rund 600 Menschen an Bord vor der libyschen Küste bei Tripolis gesunken. Italienischen Medienberichten zufolge waren Dutzende Flüchtlinge dabei ums Leben gekommen. Bisher seien 16 Leichen von Somaliern geborgen worden, hatte ein somalischer Reporter berichtet. Darunter seien auch mehrere Frauen und kleine Kinder. Mindestens 32 Somalier sollen noch vermisst werden.