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Zehn Zivilisten im Westen Syriens getötet

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Zehn Zivilisten im Westen Syriens getötet

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Im Westen Syriens sind zehn aus dem Libanon zurückkehrende Wanderarbeiter erschossen worden. Meldungen der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur zufolge, wurden die Zivilisten von einer — wie es hieß — bewaffneten Bande nahe der Stadt Homs getötet. Die syrische Regierung macht solche Banden für die siebenwöchigen Proteste gegen die Herrschaft von Präsident Baschar al-Assad verantwortlich.

Im Internet verbreiteten Amateuraufnahmen zeigen angeblich das Vorrücken syrischer Sicherheitskräfte in Homs. Laut Augenzeugen wurden bei Kämpfen in einem Wohngebiet mehrere Regierungsgegner und Mitglieder der Streitkräfte getötet. Weder die Echtheit der Aufnahmen noch die Berichte aus Homs lassen sich unabhängig bestätigen.

Auch aus den Städten Banias, Hama und Daraa sind erneut Kämpfe zwischen der syrischen Armee und Regierungsgegnern gemeldet worden. In der Stadt Deir al-Zour haben Soldaten unbestätigten Berichten zufolge mindestens zwei Demonstranten erschossen.