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Hektisches Ringen um Hilfe für Griechenland

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Hektisches Ringen um Hilfe für Griechenland

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In der Schuldenkrise Griechenlands wird weiter hektisch um eine Lösung gerungen, um eine harte Umschuldung zu vermeiden. Erschwert wurden diese Bemühungen durch eine erneute Herabstufung der Bonität des Landes durch die Rating-Agentur Standard & Poor’s.

Die Vertreter der Eurozone suchen vor allem nach möglichen Erleichterungen für Athen, etwa niedrigere Zinsen auf den Kapitalmärkten. Einen Austritt Griechenlands aus dem gemeinsamen Währungsraum halten Experten nicht für zweckmässig.

Der Euro sei derzeit das einzige vertrauenswürdige Werkzeug im finanziellen Instrumetarium Athens und dürfe nicht aus der Hand gegeben werden.

Im Juni steht die inzwischen fünfte Auszahlung von Hilfskrediten an. Insgesamt stehen für das Land aus einem eigenen Rettungsschirm – unabhängig vom aktuellen internationalen Hilfsfonds – 110 Milliarden Euro zur Verfügung.

Auch Irland hofft nun wieder auf Erleichterungen.

Das Problem: Euro-Partner wie Frankreich oder Deutschland fordern von Dublin als Gegenleistung mehr Beweglichkeit bei den extrem niedrigen Unternehmensteuern – und beißen damit bisher auf Granit.