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EU verhängt Einreiseverbote gegen syrische Regierungsmitglieder

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EU verhängt Einreiseverbote gegen syrische Regierungsmitglieder

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Die Lage in Syrien bleibt kritisch. In Damaskus versammelten sich erneut Hunderte Menschen zu einem Marsch durch die Stadt, um gegen das Regime zu protestieren. Die EU hat inzwischen Einreiseverbote gegen führende Vertreter der syrischen Regierung verhängt und auch die Vereinten Nationen suchen nach einer Lösung: Die Lage in Syrien war Thema einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York.

In Syrien selbst gehen die Sicherheitskräfte weiterhin hart gegen Demonstranten vor. Bei der zunächst friedlichen Demonstration in Damaskus kontrollierten sie die Papiere der Teilnehmer und nahmen schließlich mehrere Menschen fest. Bereits zuvor hatten Augenzeugen berichtet, dass die Polizei mit brutaler Gewalt gegen Demonstranten vorgehe.

Auch in der Stadt Daraa, der Hochburg der Aufständischen, spitzt sich die Lage weiter zu. Regierungstruppen verweigerten UN-Hilfstransporten die Zufahrt, die UN verlangten daraufhin eine Stellungnahme von Präsident Baschar al-Assad. Seit Beginn der Unruhen wurden nach Schätzungen von Menschenrechtsorganisationen mehr als 750 Menschen getötet, die Zahl der Verletzten geht in die Tausende.