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Microsofts Skype-Übernahme: Milliardenangriff auf Apple und Google

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Microsofts Skype-Übernahme: Milliardenangriff auf Apple und Google

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Erst die Allianzen mit Yahoo, Facebook und Nokia, jetzt der Kauf von Skype: Microsoft schmiedet weiter einen Gegenpol zu Apple und Google. Per Handschlag für die Kameras besiegelten die Chefs beider Konzerne, Steve Ballmer und Tony Bates, den Sechs-Milliarden-Euro-Deal.

Skype bringt dem Windows-Riesen jede Menge Nutzer sowie eine erprobte Technologie zum Telefonieren über das Internet, wie Ballmer erklärte.

Es sei daher ein großer Tag für beide – mit vielen Vorteilen für Verbraucher und Unternehmen weltweit.

Seit 2007 konnte Skype die Zahl seiner internationalen Telefonminuten auf 45 Milliarden fast verzehnfachen. Microsoft sieht darin einen Zukunftsmarkt für Kommunikation. Zwar hat Microsoft mit seinem Windows Live Messenger ein Konkurrenzprodukt im eigenen Haus. Aber der Software-Riese weiß um den Druck der Rivalen Apple und Google.

Der klassische PC verliert an Bedeutung, schlanke mobile Geräte ersetzen ihn an vielen Stellen. Mit Skype auf Windows-Smartphones hätten Microsoft und sein Partner Nokia ein fertiges Gegenangebot zu Apples Facetime-Videotelefonie. Denn Skype läuft schon heute millionenfach auf iPhone und Android-Handys.