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Mississippi setzt Memphis unter Wasser


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Mississippi setzt Memphis unter Wasser

In den USA hat der Mississippi Teile der Stadt Memphis und ihrer Umgebung überschwemmt. Ein riesiger Wellenkamm wälzt sich den Strom hinunter, Experten erwarten in Memphis einen Scheitel von 14,63 Metern. Das wäre so hoch wie seit über 70 Jahren nicht mehr. Straßen und Häuser stehen unter Wasser, Helfer sind im Dauereinsatz, um Dämme zu sichern und Menschen in Sicherheit zu bringen. Viele Bewohner von Memphis nutzten die Gelegenheit, um sich das ungewohnte Schauspiel von nahem anzusehen. Laut der örtlichen Feuerwehr seien die betroffenen Gebiete bislang vergleichsweise überschaubar. Insgesamt sind acht Bundesstaaten von dem Hochwasser betroffen. US-Präsident Barack Obama erklärte Teile von ihnen zu Katastrophengebieten. Nördlich von New Orleans wurde ein Ablauf für den Mississippi geöffnet, um für Entlastung zu sorgen. Gleichzeitig versicherten die Behörden in Memphis, die Dämme seien stark genug, um die Flut abzuwehren.

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