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Dänemarks Rechtspopulisten setzten Grenzkontrollen durch

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Dänemarks Rechtspopulisten setzten Grenzkontrollen durch

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Zehn Jahre lang ging es an der deutsch-dänischen Grenze ohne Überprüfung – doch nun führt Dänemark wieder “permanente Grenzkontrollen” ein. Künftig sollen sowohl Einreisende als auch Ausreisende wieder kontrolliert werden.

Das Land bleibt aber weiter Teil des Schengener Raumes, der eigentlich den freien Grenzübertritt zwischen beteiligten EU- und einigen anderen Ländern garantieren soll.

Finanzminister Claus Hjort Frederiksen erklärt, nach der Wiedereinführung sollen unter anderem durch automatisch arbeitende Scanner Autokennzeichen erfasst werden. Diese Scanner sollen es auch ermöglichen, Menschen zu erkennen, die sich in Containern verstecken.

Die Maßnahme ist ein Sieg für Dänemarks machtvolle Rechtspopulisten. Die Partei, die die konservative Minderheitsregierung in Kopenhagen stützt, hatte ihr ‘Ja’ zur geplanten Rentenreform von der Wiedereinführung der Grenzkrontollen abhängig gemacht.