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Auf den Tag genau vor 30 Jahren: Ali Ağca schießt auf Johannes Paul II

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Auf den Tag genau vor 30 Jahren: Ali Ağca schießt auf Johannes Paul II

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Am 13. Mai 1981 hat der Türke Mehmet Ali Ağca auf dem Petersplatz im Vatikan auf den Papst Johannes Paul II geschossen. Ağca gab mehrere Schüsse ab, bevor er von den Leibwächtern und Pilgern überwältigt wurde. Der Papst wurde von mehreren Schüssen im Bauchraum, am Arm und an der Hand getroffen. Der Papst verlor viel Blut, doch er überlebte. Die Motive hinter Ağcas Angriff bleiben bis heute mysteriös.

Der sowjetische und der bulgarische Geheimdienst wurden als Drahtzieher vermutet – wegen des Engagements des Papstes aus Polen für die Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc. Andere glaubten, westliche Geheimdienste wollten die Tat dem Osten in die Schuhe schieben. Papst Johannes Paul II hat seinem Angreifer verziehen, ihn sogar in seiner Gefängniszelle besucht und seine Freilassung im Jahre 2000 erlaubt.

In der Türkei musste Ali Ağca wegen anderer Verbrechen (darunter auch Mord) nochmals bis 2010 ins Gefängnis. Zu den Hintergründen des Anschlags gegen den Papst machte er seitdem teils wirre und widersprüchliche Angaben.

Auch an einem 13. Mai: die Abschaffung der Sklaverei in Brasilien (1888); der erste Giro d’Italia(1909); die erste Formel 1 WM in Silverstone (1950).

Am 13. Mai geboren: Daphne du Maurier (1907), Joe Louis (1913), Adolf Muschg (1934), Harvey Keitel (1939), Senta Berger (1941), Stevie Wonder (1950), Claudie Haigneré (1957)