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Deutsche Konjunktur zieht Europa-Wirtschaft nach oben

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Deutsche Konjunktur zieht Europa-Wirtschaft nach oben

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Die europäische Wirtschaft ist nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) insgesamt auf einem soliden Wachstumskurs. Der IWF stellte heute in Frankfurt seine Frühjahrsprognose vor. Zugpferd sei die starke deutsche Konjunktur.

Weiter schlecht geht es hingegen den Krisenländern Griechenland und Portugal – wobei der IWF zumindest Athen zutraut, 2012 wieder zu wachsen. Für die Wirtschaft der Euroländer rechnet der IWF in diesem Jahr mit einem Plus von 1,6, im kommenden von 1,8 Prozent. Und auch für die Konjunktur der USA und Japans geht es demnach aufwärts. Der Europa-Chef des IWF, Antonio Borges, sagte: “Wir freuen uns über das Wachstum in Europa. Es gibt einen breiten, nicht sehr schnellen aber immerhin soliden Aufschwung.

Natürlich gibt es vor allem in den Randländern Probleme und wir kennen sie, aber wir denken, Griechenland ist auf dem richtigen Weg zu einem erträgliche Schuldenniveau.” Es hänge vor allem an den Krisenländern, ob sich die positive Prognose auch realisiere, so Borges weiter. Insgesamt bleibe die Staatsschuldenkrise auf wenige kleine Länder mit geringer Bedeutung als Exportmarkt begrenzt. Deutschland, Schweden oder die Schweiz verkaufen den Großteil ihrer Exporte in die Wachstumsmärkte Osteuropas und Asiens.