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Uganda kommt weiterhin nicht zur Ruhe

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Uganda kommt weiterhin nicht zur Ruhe

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Während der Staatspräsident vereidigt wird, feiern viele in Uganda seinen Herausforderer: Der bekannteste Oppositionspolitiker kehrt wieder zurück. Im benachbarten Kenia hatte Kizza Besigye
sich behandeln lassen, nachdem er neulich bei einer Kundgebung verletzt worden war.

Über Stunden bejubeln ihn seine Anhänger, den ganzen Weg über vom Flughafen in die Hauptstadt Kampala. Später kommt es aber doch noch zu Zusammenstößen mit der Polizei.

In Kampala selbst legt Staatspräsident Yoweri Museveni den Eid für weitere fünf Jahre im Amt ab.

Die Wahl im Februar hatte Museveni klar gegen Besigye gewonnen: Der allerdings sieht sich um den Sieg betrogen und wirft Museveni Wahlfälschung vor.

Museveni regiert das ostafrikanische Land seit 25 Jahren. Schon vor Jahren ließ er die Verfassung ändern, um länger an der Macht zu bleiben: Bis dahin waren nur bis zu zwei Amtszeiten möglich.