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Amnesty International stellt Jahresbericht vor

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Amnesty International stellt Jahresbericht vor

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat ihren Jahresbericht vorgelegt. Für Amnesty dürfte 2010 möglicherweise als Jahr der Zeitenwende in die Geschichte der Menschenrechte eingehen. Die Umwälzungen im arabischen Raum hätten in bislang beispielloser Weise gezeigt, dass die Durchsetzung von Grundrechten und Forderungen nach globaler Gerechtigkeit auf dem Vormarsch seien trotz aller systematischen Schikanen.

“Zehn Monate lang hatte ich keine Nachricht von meiner Familie. Die wusste nichts von dem, was passiert. Den ersten Besuch hatte ich nach zehn Monaten Gefängnis”, beschreibt der frühere syrische Polithäftling Haytham Al Hamwi sein Schicksal.

In Bezug auf Kuba verweist Amnesty auf die Grundrechtsverletzungen und Schikanen gegen Journalisten, betont aber auch, dass aufgrund eines Abkommens mit Spanien 43 politische Gefangenen freigelassen wurde.

“Ich war ein Journalist und beschrieb, was auf der Insel passiert. Als ich der Welt die Realität, in der wir Kubaner leben, bekannt gemacht habe, war es der Regierung peinlich und führte uns is Gefängnis: 75 Dissidenten und mich, in meinem Fall wegen des Journalismus, aber andere waren Aktivisten für die Menschenrechte”, erinnert sich der exilierte kubanische Menschenrechtler Pablo Pacheco,

Ali Sheikholeslami, euronews: “Besser eine Kerze als der Fluch der Dunkelheit, war das Prinzip von Amnesty International als es vor 50 Jahren die Arbeit aufnahm. Heute hat die Organisation ihren Jahresbericht vorgestellt und die Menschenrechtsverletzungen vom Nahen Osten über die Vereinigten Staaten bis China beleuchtet und festgestellt, dass noch viel zu tun ist.