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Amnesty kritisiert Todesstrafe im Iran

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Amnesty kritisiert Todesstrafe im Iran

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Mit Sorge blickt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International auf China und Iran. Beide Länder gehen recht großzügig mit der Todesstrafe um. Der Iran habe 252 Hinrichtungen offiziell bestätigt, es gebe aber glaubwürdige Hinweise auf 300 weitere Exekutionen, heißt es in dem am Freitag in London veröffentlichten Jahresbericht.

Weltweit aber sieht Amnesty die Menschenrechte im Aufwind. Die Umwälzungen im arabischen Raum zeigten in bislang beispielloser Weise, dass die Durchsetzung von Grundrechten und Forderungen nach globaler Gerechtigkeit auf dem Vormarsch seien. Der Iran aber sei ein Beispiel einer gescheiterten Revolution, so der Daniel Graf von Amnesty Schweiz gegenüber dem Schweizer Radio DRS.