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Fukushima: Milliardenhilfen für Tepco

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Fukushima: Milliardenhilfen für Tepco

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Der Atomunfall im japanischen AKW Fukushima wird für Japans Regierung teuer. Die Kosten könnten sich laut Schätzungen auf fast 90 Milliarden Euro belaufen. Tokio will eine staatliche Finanzierungsgesellschaft gründen, um die Entschädigungen zahlen zu können, wie Handelsminister Banri Kaieda erklärte: “Es geht nicht darum, den Betreiber Tepco finanziell zu retten, sondern vielmehr darum, jenen zu helfen, die vom Atomunfall schwer getroffen wurden. Sie sollen angemessene Entschädigungen bekommen.” Einen Teil der Finanzierung müssen möglicherweise Japans Banken übernehmen. Deren Aktien an der Börse in Tokio reagierten umgehend und verloren zwischenzeitlich bis zu vier Prozent.

In der Atomruine selbst ist ein weiteres Leck entdeckt worden. Reaktor 1 sei schwerer beschädigt als angenommen, teilte Tepco mit. Von 11.000 Kubikmetern Wasser, die zur Kühlung in die Druckkammer gepumpt wurden, ist der größte Teil wieder abgelaufen.