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Fukushima: Tepco plant Abdeckung zerstörter Reaktoren

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Fukushima: Tepco plant Abdeckung zerstörter Reaktoren

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Aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima in Japan tritt weiterhin Radioaktivität aus – und Experten fragen sich, ob die Betreibergesellschaft Tepco den Meiler überhaupt unter Kontrolle bringen kann. In einem Entsorgungsgebäude der Anlage starb ein Leiharbeiter, der mit dem Transport von Materialien beschäftigt war. Der Mann sei plötzlich zusammengebrochen, hieß es, in seinem Körper seien allerdings keine radioaktiven Partikel festgestellt worden. Tepco plant nun, die beschädigten Reaktoren mit einem gewaltigen Zelt aus Polyester abzudecken und so zu verhindern, dass weiterhin Radioaktivität in die Luft gelangt. Im kommenden Monat soll mit der Abdeckung von Reaktor Eins begonnen werden.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat festgestellt, dass die Algen vor der japanischen Ostküste stark radioaktiv belastet sind. In wenigen Tagen soll mit der Ernte der essbaren Algen begonnen werden. Greenpeace fordert nun von der japanischen Regierung eine umfassende Untersuchung. In den kommenden Tagen will die Umweltorganisation weitere Wasser-, Fisch und Algenproben unter die Lupe nehmen.