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Strauss-Kahn bleibt in Haft

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Strauss-Kahn bleibt in Haft

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IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bleibt in Untersuchungshaft. Das hat eine Richterin in New York jetzt entschieden. Das Gericht lehnte auch das Angebot der Verteidigung ab, Strauss-Kahn gegen Kaution freizulassen. Offenbar hatte die Verteidigung 1 Million Dollar geboten, berichten Medien. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.
 
Nun wird sich Strauss-Kahn am 20. Mai vor einem Geschworenengericht wegen der Vergewaltigungsvorwürfe verantworten müssen. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 25 Jahre Haft.
 
Die Anwälte unter Leitung des Star-Advokaten Benjamin Brafman arbeiten derweil unter anderem daran, ein mögliches Alibi Strauss-Kahns auf sichere Beine zu stellen. Demnach soll er zum angeblichen Tatzeitpunkt mit seiner Tochter gegessen haben. Die Anwälte unterstellen dem Zimmermädchen, das Strauss-Kahn der versuchten Vergewaltigung bezichtigt, finanzielles Interesse als Triebfeder hinter der Anschuldigung.