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Sorgen in Griechenland nach Strauss-Kahn-Festnahme

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Sorgen in Griechenland nach Strauss-Kahn-Festnahme

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Auch im schuldengeplagten Griechenland sind die Ermittlungen gegen IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn die Top-Nachricht des Tages. “Ein Zimmermädchen schafft Hürden für Griechenland”, so der sorgenvolle Titel dieser Zeitung. Die griechische Regierung will von Hürden dagegen nichts wissen und auch manch ein Bürger hält die Wirren um den IWF-Boss für halb so wild:

“Ich denke, wir müssen uns keine Sorgen machen, denn Europa hat politische Pläne, der IWF ebenfalls, ich denke nicht, dass der Weggang von Strauss-Kahn irgendetwas ändert.”

Dennoch: Die Furcht ist da, dass die Verhandlungen des IWF über die Schuldenkrise in Europa jetzt ins Stocken geraten könnten. So waren für den Nachmittag Gespräche mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und den EU-Finanzministern zum griechischen Haushaltsdesaster geplant. Diese fanden ohne den IWF-Chef statt.

Griechenlands Regierung will trotzdem eigenen Aussagen nach ohne Unterbrechung an einer Lösung der Krise arbeiten. Und auch aus Brüssel heißt es, der Kampf gegen die Schuldenkrise werde trotz der Festnahme Strauss-Kahns weitergehen.