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Ängste in Griechenland nach Strauss-Kahn-Festnahme

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Ängste in Griechenland nach Strauss-Kahn-Festnahme

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In Griechenland macht sich die Sorge breit, dass nun

alles noch schwerer werden könnte: Schließlich steuert auch der Währungsfonds etliche Milliarden zum Hilfspaket der Europäer bei.

Der IWF könnte jetzt härter mit den Griechen umgehen, befürchten viele. Strauss-Kahn wollte das

Land nicht mit zu strengen Sparmaßnahmen überfordern – während es anderen gar nicht streng genug sein konnte. Die griechische Regierung sah ihn wohl durchaus als Verbündeten.

Für Griechenland sei das ziemlich unglücklich, sagt der französische Journalist Jean Quatremer, der aus Brüssel berichtet. Die Regierung sei links und verlasse sich stark auf Strauss-Kahn, der ja auch ein Linker sei.

Dem Volk hätten sie gesagt: Klar, ist schon schwer – aber der Plan stammt ja von einem Linkspolitiker, der denkt an die Leute. Und jetzt auf einmal, meint Quatremer, löse sich ihr wichtigster Rückhalt in Luft auf.

Das Grundproblem bleibt aber: Griechenlands Wirtschaft schrumpft, an ein Schuldenabzahlen ist so gar nicht zu denken.