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Athens Umschuldung rückt näher

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Athens Umschuldung rückt näher

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Die Eurogruppe hat Athen aufgefordert, seine Anstrengungen zur Sanierung des Staatshaushalts zu erhöhen.

Eine “sanfte” Umschuldung des Landes werde nicht mehr ausgeschlossen, sagte der Vorsitzende der Euro-Finanzminister, Luxemburgs Jean-Claude Juncker. Auch über ein neues Hilfspaket werde diskutiert; in der Debatte seien 30 bis 60 Milliarden Euro.

Betroffen äußerte sich Juncker über die Festnahme von IWF-Chef Strauss-Kahn in New York:

“Den IWF-Direktor in Handschellen zu sehen, das hat mich sehr traurig gemacht.Ich versteh nicht, was passiert ist. Das macht mich einfach traurig!”

Der Euroclub nominierte auch den italienischen Notenbankchef Mario Draghi als neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB). Der bisherige Amtsinhaber Jean-Claude Trichet aus Frankreich scheidet Ende Oktober aus.

Unser Euronews-Reporter Sergio Cantone:

“Einige Eurogruppen-Mitglieder erhöhen den Druck auf Griechenland. Sie verlangen von Athen raschere Forschritte bei Privatisierungen. Athen aber fürchtet in sozialen Unruhen zu versinken. Am Ende droht die Umschuldung, geht Athen nicht auf die Forderungen der Eurogruppe ein.”