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Draghi als neuer EZB-CHef ausgeguckt

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Draghi als neuer EZB-CHef ausgeguckt

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Der Italiener Mario Draghi soll der dritte Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) werden.
 
Darauf einigten sich in Brüssel die Finanzminister der Eurozone.
 
Draghi wird Nachfolger von Jean-Claude Trichet, der nach acht Jahren an der Spitze der EZB im Oktober ausscheidet.
 
In internationalen Finanzkreisen genießt Draghi den Ruf eines geldpolitischen Hardliners.
 
So hatte er sich etwa über das EZB-Ankaufprogramm für Staatspapiere kritisch geäußert, weil er die Unabhängigkeit der Zentralbank in Gefahr sah.
 
Der 63jährige gebürtige Römer war einer der Vizepräsidenten der US-Investmentbank Goldman Sachs.
 
Seit 2006 steht er an der Spitze der Bank von Italien.
 
Dort machte er sich vor allem die Image-Rettung der von einem Skandal erschütterten Institution zur Aufgabe.
 
Endgültig soll über die Trichet-Nachfolge auf dem EU-Gipfel am 24. Juni entschieden werden.