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Gefängnisinsel statt Hotelsuite

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Gefängnisinsel statt Hotelsuite

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Der wegen Verdachts auf sexuelle Belästigung in Haft sitzende IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn bleibt vorerst in Haft.

Eine Freilassung auf Kaution lehnte die zuständige Richterin ab. Wegen Fluchtgefahr. Nun soll am Freitag über einen Prozess gegen den 62-Jährigen entschieden werden.

Die Anwälte Strauss-Kahns plädierten für ihren sichtlich übermüdeten Mandanten auf nicht schuldig.

Ihm werden sechs Straftaten zur Last gelegt: Allein für die schwerste Anschuldigung, sexuelle Belästigung ersten Grades, drohen ihm 25 Jahre Haft.

Strauss-Kahns Anwalt Benjamin Brafman:

“Der Kampf hat gerade erst begonnen. Wir glauben beweisen zu können, dass Herr Strauss-Kahn nicht schuldig im Sinne der Anklage ist. Wir werden ihn gut verteidigen können, er hatte nie vor, zu fliehen. Es geht ihm um die Wiederherstellung seines Rufes”.

In Frankreich hatten die Bilder des IWF-Chefs in Handschellen schon Bestürzung bei seinen Anhängern ausgelöst.

Bis Freitag nun, wird Strauss-Kahn seine Zeit sogar hinter Gittern verbringen müssen: in einer Zelle dieses Gefängnisses auf Rikers Island.