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Syrische Regierung: Kein Massengrab

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Syrische Regierung: Kein Massengrab

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Das syrische Innenministerium hat Berichte über die Existenz eines Massengrabes bei Deraa im Süden des Landes zurückgewiesen. Sie seien Teil einer “Hetzkampagne gegen Syrien”, hiess es in Damaskus. In dem auch auf diesen Bildern zu sehenden Grab sollen mindestens 20 zum Teil verstümmelte Leichen verscharrt worden sein.

Immer mehr Menschen retten sich indes vor den Übergriffen der Armee über die Grenze in den Libanon. Seit Ende April hätten mindestens 5000 Flüchtlinge die Grenze überquert, darunter auch desertierte syrische Soldaten, berichteten Menschenrechtsaktivisten. Die syrischen Sicherheitskräfte waren am

Wochenende in die westliche Kleinstadt Tel Kalach eingefallen und hatten damit die neue Flüchtlingswelle ausgelöst. Sie seien in Häuser eingedrungen und hätten alle getötet, sagt einer der Flüchtlinge, Junge und Frauen, es gebe jetzt kein Männer mehr in Tel Kalach. Scharfschützen hatten Flüchtlingen selbst auf der vermeintlich sicheren libanesischen Seite der Grenze nachgestellt. Dabei hatten sie am Sonntag auf libanesischem Boden mindestens eine Syrerin getötet.