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Nicht jeder Ire mag die Queen

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Nicht jeder Ire mag die Queen

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Nicht Jedermann in Irland war begeistert: vom Besuch der Queen.
 
Irische Nationalisten der Sinn Fein riefen zu einer Demonstration gegen die Visite der britischen Königin auf, dem zahlreiche Anhänger lautstark folgten. Die republikanischen Demonstranten, deren Zahl von der Polizei lediglich mit einigen Hundert angegeben wurde, entzündeten Feuerwerkskörper und warfen Flaschen. Der Polizei gelang es aber, sie unter Kontrolle zu halten.
 
Der wichtigste symbolische Moment kam am Nachmittag, als die Queen einen Kranz an einer Gedenkstätte für irische Freiheitskämpfer in Dublin niederlegte. Die Monarchin trat einen Schritt zurück und verneigte sich vor dem Denkmal.


 
Kommentatoren feierten den Moment als historisch.
 
Es ist der erste Besuch eines britischen Monarchen in der Republik Irland seit deren Unabhängigkeit von Großbritannien.
 
Zum Besuch der Queen wurden die umfangreichsten Sicherheitsmaßnahmen in der Geschichte Irlands getroffen. Aus Angst vor Anschlägen durch nordirische Terroristen sind rund 6000 Polizisten und Soldaten im Einsatz.