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Tritt zurück, tritt nicht zurück: Strauss-Kahn beherrscht Wirtschaftsdiskussion

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Tritt zurück, tritt nicht zurück: Strauss-Kahn beherrscht Wirtschaftsdiskussion

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Eigentlich sollte es um die Sachfragen gehen, bei einem Treffen europäischer Wirtschafts- und Finanzpolitiker in Brüssel an diesem Mittwoch. Doch letztlich sprachen auf dem Forum “Rethinking economic policy in Europe” dann doch alle über einen der Hauptgeladenen, der nicht kommen konnte: Dominique Strauss-Kahn.

Wirtschaftskommissar Olli Rehn wollte die Affäre nicht kommentieren und er sagte, er fände es ‘unangemessen’ schon jetzt über einen Rücktritt des IWF-Chefs zu spekulieren.

Vor allem US-Finanzminister Timothy Geithner hatte gefordert, dass Strauss-Kahn seinen Posten abgeben müsse – weil er ihn aus dem Gefägniss nicht wahrnehmen könne.

Der mexikanische Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Angel Gurria, sagte dagegen, dass der IWF zur Zeit normal funktioniere.

Und der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Victor Constancio, fügte hinzu, dass eine starke Institution wie der IWF nicht von Individuen abhänge und weiter arbeite.

Doch liegt die Entscheidung über einen Rücktritt bei Dominique Strauss-Kahn selbst – und die über inen eventuellen ‘Rauswurf bei bei den 24 Mitgliedern des Aufsichtsrats des Währungsfonds.