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USA fordern Ersatz für Strauss-Kahn

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USA fordern Ersatz für Strauss-Kahn

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Nach der Verhaftung von Dominique Strauss-Kahn haben mehrere Politiker eine Übergangslösung für die Führung des Internationalen Währungsfonds gefordert.

Strauss-Kahn sei offensichtlich aktuell nicht in der Lage, den IWF zu lenken, sagte zum Beispiel US Finanzminister Geithner.

Strauss-Kahn soll am Samstag ein Zimmermädchen in einem New Yorker Hotel überfallen und sexuell bedrängt haben.

US-Medienberichten zufolge ist die 32-Jährige eine allein stehende Mutter, die erst vor ein paar Jahren aus Westafrika in die USA eingewandert ist. Ihr Anwalt:“Die junge Frau hatte keine Ahnung, wer dieser Mann war. Selbst nach dem Angriff nicht, erst recht nicht, bevor sie in das Zimmer ging. Sie hat erst am nächsten Tag erfahren, wer er eigentlich ist. Es gibt also keine Verschwörung! Dies ist eine Reinigungskraft, die nur versucht hat, ihrer Arbeit nachzugehen”.

Die junge Frau will nun gegen den Chef des Internationalen Währungsfonds vor Gericht aussagen. Strauss-Kahn steht währenddessen im Gefängnis unter besonderer Beobachtung: ein Selbstmord soll unbedingt verhindert werden.

Wegen sexuellen Missbrauchs in einem besonders schweren Fall drohen Strauss-Kahn – laut Anklage -in den USA bis zu 25 Jahre Haft.