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Strauss-Kahn zurückgetreten

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Strauss-Kahn zurückgetreten

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Der wegen eines mutmaßlichen Vergewaltigungsversuchs verhaftete Währungsfonds-Chef Dominique Strauss-Kahn ist von seinem Amt als IWF-Chef zurückgetreten.

Er will nun erneut versuchen, gegen Kaution aus der Haft entlassen zu werden. Zwei Tage, nachdem eine Richterin in New York den ersten Vorstoß abgelehnt hatte, hätten seine Anwälte erneut die Freilassung auf Kaution beantragt,so amerikanische Medien. Sein Anwalt:“Er war in guter Stimmung. Ernst aber gut. Er ist ein starker Mann und sicher, die Sache durchzustehen.”

Reporter:“Hat er schon von seiner Frau gehört?”

Anwalt:“Ja”

Reporter: “Hat er seine Frau gesehen? Im Gefängnis?”

Anwalt:“Nein”

Über die Kaution von einer Million Dollar und mit einer elektronischen Fußfessel, könne sichergestellt werden, dass Strauss-Kahn das Land nicht verlasse, so seine Anwälte. Schon am Donnerstag soll es dazu eine Anhörung geben.

Diesen Rücktritt hatten zuvor auch Feministinnen vor dem Sitz des IWF in New York gefordert.