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USA wollen "historische Chance" im arabischen Raum nutzen

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USA wollen "historische Chance" im arabischen Raum nutzen

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Die USA wollen im arabischen Raum eine historische Chance nutzen: Davon spricht angesichts der Umwälzungen dort der amerikanische Präsident.

Barack Obama befasst sich in seiner Rede mit den Entwicklungen in den arabischen Ländern. Dazu zählen auch Länder, die sich reformunwillig zeigen. Der Präsident geht vor allem auf Syrien ein, wo die USA bisher weniger entschlossen als zum Beispiel in Libyen wahrgenommen wurden.

Die USA seien gegen Gewalt und Unterdrückung, sagt Obama. Präsident Assad habe die Wahl: Er könne an der Spitze des Übergangs stehen oder abtreten. Syriens Regierung dürfe nicht mehr auf Demonstranten schießen und müsse friedlichen Protest zulassen.

Bei Amerikas Unterstützung der Demokratie, sagt Obama weiter, gehe es um stabile Finanzen, um Reformen und darum, wettbewerbsfähige Märkte untereinander und mit der Weltwirtschaft zu verbinden. Los gehe es mit Tunesien und Ägypten.

Diese beiden Länder, in denen langjährige Machthaber durch Massenproteste gestürzt worden sind, können jetzt mit amerikanischen Milliardenhilfen rechnen – in Form zum Beispiel von Schuldenerlässen oder Kreditbürgschaften.