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Russische Soldaten bekommen Hundefutter

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Russische Soldaten bekommen Hundefutter

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In einer russischen Kaserne haben die Soldaten zeitweise offenbar Hundefutter vorgesetzt bekommen. Das Militär bestätigte entsprechende Vorkommnisse in einer Kaserne in Wladiwostok. Auf den Skandal hingewiesen hatte der inzwischen vom Deinst suspendierte Kommandant Igor Matwejew. In einem Video zeigte er Vorräte im Lebensmittellager der Militäreinheit.

Demnach wurden die Dosen mit Rindfleisch durch Hundefutterkonserven mit gefälschten Etiketten ersetzt. “Ich tue nur meine Pflicht”, sagt Matwejew. “Es gibt den Artikel 109.

Er weist darauf hin, dass ein Soldat, der eine illegale Verwendung von Armee-Eigentum entdeckt, oder unangemessene Geldausgaben, den Missbrauch von Waffen, unangemessene Lagerungsbedingungen und andere Dinge, die den Interessen der russischen Streitkräfte schaden könnten, dass er das Recht hat, dies bei einem örtlichen Gericht anzuzeigen und die Behörden darauf hinzuweisen.

Deshalb habe ich das getan, ich habe meine Pflicht getan.” Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.

Kommandant Matwejew wurde Angaben der Armee zufloge aber erst einmal wegen „systematischen Verstoßes gegen die militärische Disziplin“ vom Dienst suspendiert.