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Strauss-Kahns Anwälte wollen Vergangenheit des Zimmermädchens durchleuchten

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Strauss-Kahns Anwälte wollen Vergangenheit des Zimmermädchens durchleuchten

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Während Dominique Strauss-Kahn in New York auf seinen Prozess wartet, laufen die Untersuchungen in seinem Fall weiter. Am Freitag war der ehemalige IWF-Chef gegen eine Kaution von sechs Millionen Dollar aus dem Gefängnis in den Hausarrest entlassen worden. Seine Anwälte versuchen nun, dem mutmaßlichen Opfer nachzuspüren. Laut französischen Medienberichten wurden Ermittler nach Guinea geschickt – von dort stammt das Zimmermädchen, das Strauss-Kahn versuchte Vergewaltigung vorwirft. Die 32-jährige, die 2004 in die USA kam, wird derzeit von der Polizei streng abgeschimt; ihr Aufenthaltsort ist unbekannt. Ihre Familie, die ohne Strom und fließendes Wasser in einem kleinen Dorf leben soll, hat laut einem Onkel der Frau seit Jahren nichts von ihr gehört.

Auch im New Yorker Sofitel, wo sich der Vorfall abgespielt haben soll, wird weiter ermittelt. Die Polizei stellte offenbar DNA-Spuren sicher. Ab dem 6. Juni wird das Gericht versuchen, zu klären, was sich wirklich in der Suite mit der Nummer 2806 abgespielt hat.