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IWF-Spitze: Zwei für den Tango

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IWF-Spitze: Zwei für den Tango

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Christine Lagarde bekommt Konkurrenz – die französische Finanzministerin gilt als aussichtsreichste Anwärterin auf den vakanten IWF-Chefsessel.

Mexiko will seinen Zentralbankchef Agustín Carstens

als Kandidaten der Schwellenländer aufstellen, kündigte Finanzminister Ernesto Cordero an. Mexiko ist zur Zeit der große Kreditnehmer des Internationalen Währungsfonds.

Grundsätzlich seit das Rennen ja offen, meint Angel Gurría:

“Die Stelle wird strikt nach Fähigkeiten besetzt, woher die Kandidaten kommen, zählt nicht. Niemand schaltet automatisch aus, niemand steht austomatische auf der Kandidatenliste. So ist das.”

Gurría, Generalsekretär der OECD, war zuvor jahrelang selbst Minister – in Mexiko.

In Deutschland werfen Ökonomen Bundeskanzlerin Angela Merkel mangelnden Einsatz für einen deutschen Kandidaten vor. Genannt werden unter anderem Altkanzler Gerhard Schröder, Ex-Finanzminister Peer Steinbrück oder Ex-Bundesbankchef Axel Weber.

Lagarde hatte jüngst das deutsche Export-Modell kritisiert – mit den daraus folgenden hohen Leistungsbilanzüberschüssen.

Auch Überschussländer müssten Ungleichgewichte abbauen – es brauche zwei zum Tango.