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Lasermarkiersystem gegen Fälschungen

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Lasermarkiersystem gegen Fälschungen

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Das belgische Unternehmen Trackinside will mit seiner Erfindung die Lasertechnologie revolutionieren. Der Gründer von Trackinside, Axel Kupisiewicz, ist sehr stolz: “Wir haben eine neue Technologie entwickelt mit der wir das Innere von durchsichtigem Material gravieren können, ohne es zu beschädigen.”

Jean-Michel Mestrez, der Direktor des Unternehmens, erklärt, wie das Ganze funktioniert: “Es gibt keine Risse. Wir verwenden keine Zusatzstoffe wie etwa Tinte, es kann sich also nichts abnutzen. Mit dem Laser bringen wir ein Hologramm im Inneren des Glases an.”

Der Laser ätzt unter der Glasoberfläche einen Code ein, zehn Gravuren pro Sekunde. Der Laserstrahl hinterlässt eine dauerhafte Markierung, die das Gefäß nicht beschädigt und von einem Computer gelesen werden kann.

Jean-Michel Mestrez führt es uns vor: “Die Kamera liest den Code, der auf dem Bildschirm zu sehen ist. Das System wird die Information entschlüsseln, die sich in der Datenmatrix befindet. Und es erkennt auch die Antifälschungs-Information, die wir in den Code integriert haben.”

Fälschungen sind für die Pharma-Industrie zunehmend problematisch.

Dank der neuen Technik können sie künftig die Gefäße markieren und so bei Medikamenten Originalprodukt und Fälschung unterscheiden.

Axel Kupisiewicz erläutert: “Diese neue Technologie ist für die Pharmaindustrie interessant, da es mit ihr möglich ist, Markierungen im Inneren der Gefäße anzubringen, ohne sie zu beschädigen.

Diese Technologie ist auch praktisch für die Hersteller von Luxusgütern, da sie so Markenzeichen in Parfümflaschen anbringen können, um ihre Echtheit nachzuweisen.”

Die Erfinder hoffen, dass sich die neue Laser-Technologie durch die Vermarktung bald als neuer Standard durchsetzt.

In dem europäischen Forschungsprojekt bringen Unternehmen aus verschiedenen Ländern ihr Know-how zusammen.

Nicht nur die Technologie, sondern auch der Aufbau des Projekts ist besonders. Axel Kupisiewicz erzählt: “Wir haben beschlossen, dass die verschiedenen Akteure ihr geistiges Eigentum nicht behalten, sondern zusammenlegen. Alle Beteiligten vertrauen dem gemeinsamen Projekt ihre Patente und das Kapital für die Vermarktung an.”

www.sfera-research.eu