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Obama im Dorf seines irischen Ur-Ur-Ur-Großvaters

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Obama im Dorf seines irischen Ur-Ur-Ur-Großvaters

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Zum Auftakt seiner Europa-Reise ist US-Präsident Barack Obama am Montag in Irland eingetroffen.

Zuerst stand ein Gespräch mit dem irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny auf dem Programm. Die Aufnahme des richtigen Fotos dauerte wahrscheinlich länger als das Gespräch selbst, nach dem Obama die enge Beziehung zwischen den beiden Ländern unterstrich.

“Die Freundschaft und die Bindung zwischen den USA und Irland könnte nicht stärker sein. Das ist nicht nur eine Frage des strategischen Interesses oder der Außenpolitik. Für die USA gibt es zu Irland auch eine Blutsverbindung.”

Rund 37 Millionen Amerikaner sind irischer Abstammung, und sie könnten Obama auch im Wahlkampf für seine Wiederwahl unterstützen.

Zuvor pflanzte er aber noch eine Eiche mit der irischen Präsidentin Mary McAleese.

Anschließend brach er in das Örtchen Moneygall auf. Dort wurde der Ur-Ur-Ur-Großvater Obamas geboren. Moneygall hatte sich für den hohen Besuch herausgeputzt und freute sich über einen äußerst nahbaren US-Präsidenten, der auch eine Besichtigung des ehemaligen Hauses seines Großvaters unternahm, bevor er am Abend in Dublin vor zehntausenden Schaulustigen eine Rede halten sollte.

Weitere Stationen der Europa-Reise Obamas sind Großbritannien, Frankreich und Polen.