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Tepco: Schäden in Fukushima schlimmer als angegeben

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Tepco: Schäden in Fukushima schlimmer als angegeben

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Der japanische Kraftwerks-Betreiber Tepco hat zugegeben, dass die Schäden in der Zentrale Fukushima schlimmer sind als bisher angegeben.

Der Betreiber teilte nun mit, dass die Brennstäbe der Reaktoren 1, 2 und 3 wahrscheinlich direkt nach dem Unglück vom 11. März geschmolzen seien, da sie mehrere Stunden nicht gekühlt werden konnten.

Erst mit dem Betreten von Arbeitern in die Gebäude sei es jedoch möglich gewesen, sich ein genaues Bild von der Situation zu machen.

Experten hatten das Schmelzen der Brennstäbe bereits direkt nach der Explosion vermutet. Sie hatten deshalb die Informationspolitik und das Krisenmanagement des Unternehmens von Beginn an kritisiert.

In Japan haben unterdessen hunderte Menschen gegen die Regierung protestiert. Die hob kürzlich die Menge an Radioaktivität, der Kinder ausgesetzt werden dürfen, von einem auf 20 Millisievert an.