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Trotz Verbot: Homosexuelle demonstrieren in Moskau

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Trotz Verbot: Homosexuelle demonstrieren in Moskau

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In der russischen Hauptstadt Moskau sind trotz eines Verbots Schwule und Lesben auf die Straße gegangen, um gegen sexuelle Diskriminierung zu demonstrieren.

Wegen solcher Verbote ist Moskau bereits vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte abgemahnt und zu Geldstrafen verurteilt worden, doch Moskaus Bürgermeister hatte trotzdem erneut eine Demonstration untersagt.

Dabei, so findet Pavel Samburow von der Schwulenvereinigung “Regenbogen”, wäre es gerade in Russland wichtig, auf die Diskriminierung aufmerksam zu machen. Er erzählt: “Wir sind ständig mit Beleidigungen und sogar Gewalt konfrontiert. Viele trauen sich nicht, zu ihrer Homosexualität zu stehen, weil sie Angst haben.”

Unter dem Motto “Homosexualität ist eine Krankheit” hatte eine Gruppe mit dem Namen “Orthodoxe Gläubige” zu einer Gegenkundgebung in Moskau aufgerufen.