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Isländische Aschewolke noch ohne größere Auswirkungen

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Isländische Aschewolke noch ohne größere Auswirkungen

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In Nordeuropa beginnt sich die Aschewolke aus Island auszuwirken. In Norwegen gab es kleinere Probleme hier in Stavanger; inzwischen ist die Wolke aber wieder aufs Meer hinausgezogen.

Betroffen ist der Luftverkehr vor allem in Schottland und Nordengland. Wie die europäische Aufsichtsbehörde Eurocontrol mitteilt, wurden – vor allem dort – bisher gut 250 Flüge annulliert.

Eurocontrol sieht heute noch mögliche Probleme für Teile von Dänemark und den Süden Skandinaviens. Auch an der deutschen Nordseeküste macht sich die Aschewolke langsam bemerkbar. Der Deutsche Wetterdienst sieht dort für den Abend eine erhöhte Konzentration von Ascheteilchen.

Seit Sonnabend tobt der isländische Vulkan Grímsvötn, in seinem schwersten Ausbruch seit weit über hundert Jahren. Fachleute erwarten aber keine so schweren Auswirkungen auf den Luftverkehr wie nach dem Ausbruch auf Island letztes Jahr.

Nach isländischen Angaben gibt der Grímsvötn jetzt offenbar vorerst etwas Ruhe: Die Rauchsäule sei inzwischen weitaus niedriger als noch gestern.