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Stürmischer Empfang für Obama in Dublin

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Stürmischer Empfang für Obama in Dublin

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Tage wie diese sind äußerst selten in dem Leben des US-Präsidenten Barack Obama, doch es gibt sie! Shakehands mit den Bewohnern des kleinen Dorfes Moneygall im Herzen Irlands, woher der Ur-Ur-Ur-Großvater Obamas die Flucht vor dem Hunger in die USA antrat. Und wo man immer noch Guiness trinkt. Der Präsident und seine Frau trafen im Hubschrauber in Moneygall ein, mit wenigen Minuten Verspätung, denn in Dublin blieb die Präsidentenlimousine liegen. Das Fahrzeug fuhr am Tor der US-Botschaft auf ein am Boden befestigtes Metallteil auf. Aus dem Weißen Haus hieß es später, die Obamas seien nicht im Auto gewesen. Der Empfang in der irischen Hauptstadt hätte stürmischer nicht sein können. Obama machte den durch die schwere Wirtschaftskrise geschädigten Iren Mut: “Sagt euch jemand, die Probleme seien zu groß, die Herausforderungen zu hoch, dass man gar nicht versuchen sollte, sie gemeinsam anzugehen, dann erinnert euch daran, was uns gemeinsam alles gelungen ist. Wie hart der Winter sein mag, der Frühling ist nicht weit. Redet man weiter auf euch ein, dann antwortet mit einem einfachen Credo: ‘Yes, we can!’” An diesem Dienstag erwartet Königin Elisabeth die Zweite Obama im Buckingham Palast. Auch darf der US-Präsident als viertes ausländisches Staatsoberhaupt in der Westminster Hall des Parlamentsgebäudes sprechen.