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Proteste gegen Georgiens Präsidenten gehen weiter

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Proteste gegen Georgiens Präsidenten gehen weiter

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Den fünften Tag in Folge haben in Georgien Gegner von Staatspräsident Michail Saakaschwili demonstriert. Erneut waren es aber weitaus weniger Menschen als zu Beginn der Proteste am Wochenende.

Die Lage sei schwierig, sagt Nino Burdschanadse, früher Parlamentsvorsitzende, jetzt Oppositionsführerin. Das liege aber nicht daran, dass die Leute nicht kämpfen wollten, sondern an der Schreckensherrschaft in Georgien. Der Kampf gehe aber weiter.

Am Sonntag war es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Es gab zahlreiche Festnahmen. Beide Seiten machten sich für die Ausschreitungen gegenseitig verantwortlich.

Die Opposition wirft Saakaschwili autoritäre Tendenzen vor. Sie ist aber auch zerstritten: Eine Oppositionspartei hat sich von den Protesten zurückgezogen.