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Prüfer nehmen Athens Finanzen unter die Lupe

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Prüfer nehmen Athens Finanzen unter die Lupe

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In Athen haben die internationalen Finanzprüfer ihre Arbeit fortgesetzt. Vertreter der EU, der EZB und des Internationalen Währungsfonds wollen herausfinden, ob Griechenland die Voraussetzung für weitere Finanzhilfen erfüllt.

Von ihrem Prüfbericht hängt die Auszahlung der fünften Tranche des 110-Milliarden-Euro Rettungspakets im Juni ab.

Die Deutsche Telekom muss den Anteil am griechischen Ex-Telefon-Monopolisten OTE wohl in naher Zukunft um zehn Prozent aufstocken. Die griechische Regierung besitzt eine Verkaufsoption mit einem Volumen von rund 400 Millionen Euro, wie eine Sprecherin des Konzerns am Mittwoch sagte.

Sie bestätigte damit entsprechende Berichte von “Süddeutscher Zeitung” und “Handelsblatt” (Mittwoch). Die griechische Regierung hat die Option laut Telekom zwar noch nicht gezogen. Sie habe aber angekündigt, dass sie diese sehr bald – wohl noch im ersten Halbjahr – nutzen wolle, erklärte die Sprecherin.

Unterdessen protestierten in Athen wieder Angestellten der staatlichen griechischen Postbank gegen die geplante Privatisierung ihres Unternehmens. Der Verkauf gehört zu dem einschneidenden Sparpgrogramm der Regierung.