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Tornados verwüsten Mittleren Westen der USA

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Tornados verwüsten Mittleren Westen der USA

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In den USA haben mehrere Tornados eine Spur der Verwüstung hinterlassen. In Oklahoma erreichten die Windböen Geschwindigkeiten von mehr als 240 Stundenkilometern. Bäume wurden wie Streichhölzer umgeknickt, Stromleitungen abgerissen. Besonders betroffen waren Oklahoma City und die Vororte der Stadt: Mindestens acht Menschen wurden hier getötet, zahlreiche weitere erlitten Verletzungen. Unter anderem wurde ein Wohnwagenpark südwestlich von Oklahoma City vollständig zerstört.

Auch in Texas und Kansas wurden Tornadowarnungen herausgegeben. Seit dem Wochenende sagen Meteorologen Wirbelstürme voraus, die sich ungewöhnlich weit über das Land bewegen. Im Norden von Texas wurden zwei Flughäfen evakuiert, da zitronengroße Hagelkörner niedergingen. Betroffen ist der ganze Mittlere Westen der USA. Zwar wüten hier jedes Jahr Tornados; allerdings sind sie in diesem Jahr ungewöhnlich zahlreich und heftig – manche erreichen Windgeschwindigkeiten von bis zu 500 Stundenkilometern.

Die Kleinstadt Joplin in Missouri wurde besonders schwer getroffen. Hier starben rund 130 Menschen, fast 1.500 werden noch vermisst und die Helfer suchen unter den Trümmern weiterhin nach Überlebenden. Der Wirbelsturm, der mit rund 320 Stundenkilometern über Joplin zog, gilt als der schlimmste seit 1950.