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Ärger mit den Nachbarn: Strauss-Kahn zieht wieder um

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Ärger mit den Nachbarn: Strauss-Kahn zieht wieder um

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Dominique Strauss-Kahn zieht wieder um: Aus dem Mehrfamilienhaus, in dem er seit seiner Haftentlassung wohnte, in ein alleinstehendes Haus. Dort kann sich niemand mehr über seine Nachbarschaft und den Medienrummel beschweren.

Der ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds darf auch dieses Haus aber nur unter strengen Voraussetzungen verlassen. Er wird wie bisher bewacht und trägt eine elektronische Fußfessel.

Begeistert reagieren seine Nachbarn aber auch in dieser Gegend nicht: “Gassi gehen wird jetzt schlecht”, meint eine Passantin hier. “An sich ist um die Zeit abends kein Mensch hier auf der Straße. Jetzt wird wohl mehr los sein.”

“Ist schon furchtbar, dass er andauernd wieder umziehen muss”, sagt eine andere Frau; “aber hier passt er ja auch nicht hin. Das ist eine ruhige Straße mit ruhigen Leuten: Lustig wird das jedenfalls nicht.”

Strauss-Kahn ist angeklagt, in einem New Yorker Hotel ein Zimmermädchen vergewaltigt zu haben. Als Chef des Währungsfonds ist er zurückgetreten, eine mögliche Kandidatur für das Präsidentenamt in Frankreich nächstes Jahr hat sich faktisch erledigt.