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G-8-Treffen im französischen Deauville hat begonnen

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G-8-Treffen im französischen Deauville hat begonnen

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Im französischen Deauville hat das Treffen der G-8-Gruppe begonnen, also der wichtigsten westlichen Volkswirtschaften und Russlands.

In dem Badeort an der Kanalküste geht es heute und morgen um Themen wie Atomsicherheit oder

Klimaschutz – zu Beginn aber vor allem um die Umwälzungen in der arabischen Welt.

Man wolle die demokratischen und wirtschaftlichen Bestrebungen der vierhundert Millionen Menschen dort unterstützen, sagt Herman Van Rompuy, der Ratsvorsitzende der EU. Die Entwicklung im arabischen Raum sei für die G-8 äußerst wichtig. Für Europa seien es die Nachbarn im Süden; man müsse ihnen zuhören und ihnen Unterstützung

anbieten.

Was die Atomsicherheit angeht: Nach langem Verhandeln hatten sich gestern die EU-Länder auf Kriterien geeinigt, nach denen Kernkraftwerke auf ihre Sicherheit überprüft werden sollen.

Am 1. Juni solle es damit nun losgehen, sagt José Manuel Barroso, der EU-Kommissionspräsident. Auch

über Europa hinaus sollten diese so genannten

Stresstests aber angewendet werden.

Einen guten Tag lang haben die Versammelten Zeit,

um alle hier anstehenden Probleme zu lösen: Morgen mittag ist schon wieder Abreise.