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Kämpfe in Jemen gehen mit unverminderter Härte weiter

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Kämpfe in Jemen gehen mit unverminderter Härte weiter

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Die Unruhen in Jemens Hauptstadt Sana gehen mit unverminderter Härte weiter. Im Lauf der Nacht sind nach offiziellen Angaben mehr als zwanzig Menschen getötet worden. Etwa noch einmal so viele kamen offenbar ums Leben, als ein Munitionslager explodierte.

Seit Tagen toben in Sana Kämpfe zwischen Soldaten und der Miliz eines Stammesführers. Die Armee versucht, dessen Gebäudekomplex zu stürmen. Ihre Gegner greifen ihrerseits Regierungsgebäude an. Gegen die Anführer dieser Stammesfamilie sind jetzt Haftbefehle erlassen worden.

Im Zentrum der Unruhen und Proteste steht Staatspräsident Ali Abdullah Salih. Er regiert das Land seit über dreißig Jahren. Die Nachbarstaaten haben ein Abkommen mit der Opposition vermittelt, das seinen Rücktritt regeln soll: Die Unterzeichnung hat Salih aber mehrmals platzen lassen.