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G8 beschließen Unterstützung des Arabischen Frühlings

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G8 beschließen Unterstützung des Arabischen Frühlings

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Die G8-Staaten haben bei ihrem Gipfel im französischen Deauville beschlossen, den demokratischen Wandel in Ägypten und Tunesien zu unterstützen. Bis 2013 sollen die beiden Länder ingesamt 20 Milliarden Dollar erhalten.

Ein weiteres Thema war Libyen. Die USA und Frankreich wollen so lange weiterkämpfen, bis Gaddafi das Feld räumt. Doch auch dann sei das Engagement noch lange nicht beendet, so der französische Präsident.

“Wenn die Zeit gekommen ist, werden Alain Juppé und ich nach Benghasi fahren. Aber wir wollen, dass dass dann ein Arbeitsbesuch wird und wir all jene treffen können, die das demokratische Libyen von morgen aufbauen wollen.”

Was Syrien betrifft, haben die G8-Staaten Präsident Baschar al-Assad mit weiteren Strafmaßnahmen gedroht. Über den Berg scheinen also im Moment nur Ägypten und Tunesien, wie unser Reporter in Deauville zusammenfasst.

“Ägpyten und Tunesien werden die ersten Mitglieder von dem, was als “Partnerschaft von Deauville” bezeichnet wird. Eine Initiative der G8-Staaten, die während des Gipfels angestoßen wurde, um den Übergang zur Demokratie im Nahen Osten und Nordafrika zu unterstützen. Noch ist nicht klar, welches Land als nächstes in diese Partnerschaft aufgenommen wird.”