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Krisen-Gipfel in Athen gescheitert - keine gemeinsame Sparpolitik

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Krisen-Gipfel in Athen gescheitert - keine gemeinsame Sparpolitik

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Im Kampf gegen den drohenden Staatsbankrott haben sich Regierung und Opposition in Griechenland nicht auf ein neues Sparprogramm einigen können. Das erklärten Teilnehmer nach dem Ende der Gespäche, an denen auch Staatspräsident Karolos Papoulias teilgenommen hatte. IWF und EU hatten einen gemeinsamen Sparkurs zur Voraussetzung für weitere Hilfen erklärt.

Unterdessen kam es in Athen erneut zu Protesten gegen den bisherigen Sparkurs der Regierung.

Die Maßnahmen der Regierung seien gegen die Bevölkerung gerichte, meint eine Frau. Warum sollten die Bürger für diejenigen zahlen, die das Land bestohlen hätten? Die Diebe gehörten ins Gefängnis und neue Kräfte an die Macht.

Griechenland muss in den kommenden vier Jahren 78 Milliarden Euro sparen. Einen Teil will die Regierung mit dem Verkauf von Staatsbesitz einnehmen. Griechenland hat nur noch bis Mitte Juli Mittel, um seine Verpflichtungen zu erfüllen und Löhne sowie Pensionen zu zahlen.